Wie in der Saison 99/00 belegte unsere erste Herrenmannschaft in der 1. Regionalliga den neunten Platz. Der BSV stand vom ersten bis zum letzten Spieltag im Tabellenkeller und konnte erst in einem hochdramatischen Finale den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Das Team von Rob Stearns hatte von Anfang an mit großem Verletzungspech zu kämpfen: Thomas Wietholt fiel die gesamte Saison aus, der Amerikaner Joel Sweeney zog sich bereits am vierten Spieltag einen Bänderriss zu, der ihm bis zum Saisonende Probleme bereitete. Im Laufe der Saison stieß mit Jason Rueter ein weiterer Amerikaner zum Team. Aus der 2. Mannschaft halfen Bernd Mathes und Philipp Lensing. Zu den letzten beiden Spielen wird Rob Stearns jeweils aus den USA, wo er sein Refrendariat absolviert, eingeflogen.

Drei Regionalliga-Spiele verlegte der BSV in die modernisierte Gesamtschulhalle, alle drei Spiele gegen Iserlohn (am 23.9.2000), Schalke und auch den Tabellenletzten Recklinghausen gingen verloren, es kamen aber 1270 Zuschauer. Das vierte in der Gesamtschulhalle geplante Spiel, gegen den Lokalrivalen BG Dorsten, wurde zurück zum Wittenbrink verlegt. Es ging um den Klassenerhalt, Wulfen siegte und holte den wichtigen direkten Vergleich. Jason Rueter überragte. 3.870 Zuschauer in elf Regionalliga-Heimspielen bedeuteten Vereinsrekord.  

Problematisch gestaltete sich die Situation bei den Oberliga-Damen. Lange Zeit konnte kein Trainer für das Team gefunden werden Nicht zuletzt aufgrund des Einsatzes von Bärbel Gerding, die unsere Oberliga-Damen in den letzten drei Spielen erfolgreich coachte, wurde doch noch der Klassenerhalt geschafft.

Die mit zehn ehemaligen Regionalliga-Spielern gespickte dritte Herrenmannschaft wurde mit fünf Niederlagen Landesliga-Meister, den Aufstieg in die Oberliga nimmt die zweite Herrenmannschaft wahr (unter Trainer Frank Berkel Platz 5 in der Landesliga). Die Vierte schaffte in der 1. Kreisliga knapp den Klassenerhalt, die Fünfte spielte die gewohnte Rolle in der 2. Kreisliga. Die Damen 2 nahmen in der Bezirksliga einen sicheren Mittelfeldplatz ein.

Neu gegründet wurden Hobby-Damen unter der Leitung von Sabine Monien und Susanne Winck sowie der Basketball-Kindergarten mit Susanne Winck.

Die offene D-Jugend von Hubert Schürmann schaffte den Sprung zur Westdeutschen Meisterschaft, zog in die Vorrunde ein und scheiterte hinter Brandt Hagen und den Hertener Löwen nur knapp an der Zwischenrunde. Die Mannschaft gehört zu den besten 15 in Nordrhein-Westfalen und erreichte für die neue Saison die Jugend-Regionalliga.

Die Neuordnung der Altersklassen bringt es mit sich, dass alle Mannschaften in den Jahrgängen der vergangenen Saison zusammenbleiben. Bis auf die weibliche U16 sind alle Altersklassen im Jugendbereich besetzt. Die männliche U18 wurde im vergangenen Jahr als B-Jugend nach dem Rückzug von Soest Elfter der Oberliga. Die weibliche B-Jugend wurde nach den Rückzügen von Mülheim, Dorsten und Solingen Achter der Oberliga. Die männliche U16 von Rob Stearns holte in der Kreisliga einen Mittelfeldplatz.

Aus dem DBB-Projekt „Come on girls – let´s play Basketball!“ ensteht unter Sabine Monien eine neue weibliche U14, mit Trainerin Helke Sievers entsteht zudem eine weibliche U12. Die männliche U12, die aus sehr erfolgreichen Minis von Johannes Schürmann hervorgeht, startet unter Trainer Markus Mathäa in der Kreisoberliga spielen. Die neuen Minis der Altersklasse U10 werden von Nina Heringslack und Beatrix Heidermann betreut, sehr erfolgreich verlief auch die Installation der Wittenbrink-Schul-AG mit Alexandra Heidermann. Die Entwicklung der Breite in der weiblichen Jugend und der Leistungsstärke der jungen männlichen Jahrgänge beweisen, dass die Talsohle in der Jugendarbeit überwunden ist.

Das Mixed-Turnier im Juni war erneut ein Flop. Im Gegensatz dazu hat sich das Neujahrs-Mixed-Turnier etabliert, die 13. Auflage wird am Wochenende zwischen den Jahren 01/02 veranstaltet.

Neben zwei Mini-Turnieren in der Gesamtschule, der Oberliga-Qualifikation der männlichen B-Jugend im Sommer 2000, einem Qualifikations-Spieltag zur Westdeutschen Meisterschaft im Frühjahr 2001 und der Oberliga-Qualifikation der männlichen U18 in der Wittenbrinkhalle im Sommer 2001 veranstaltet der neue Jugendausschuss 24-Stunden-Basketball in der Wittenbrinkhalle. Das Willi-Künsken-Gedächtnis-Turnier findet 2001 zum 6. Mal statt. Gelungen war aufgrund des schönen Wetters der erste BSV-Familientag im Mai 2000. Erfolgreich war erneut die Beteiligung an der Jugend-Cooltour-Woche der Wulfen-Konferenz.  Aus dem Cheerleader-Workshop im Gemeinschaftshaus erhielt die BSV-Cheerleader-Gruppe Zulauf, Mitternachtsbasketball in der Wittenbrinkhalle wurde ebenso gut angenommen.

Durch Vermittlung von Markus Stoffel erhält das Clubheim die ausrangierte Bestuhlung des Deutener Restaurants Hesseforth.

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