Unsere erste Herrenmannschaft konnte die angestrebten Plätze 1 bis 3 in der 1. Regionalliga spätestens Mitte der Rückrunde nicht mehr erreichen. Am Ende sprang mit Platz 6 nicht ganz das heraus, was Mannschaft und Vorstand sich vor der Saison vorgenommen hatten. Immerhin hatte sich der BSV vor der Saison mit Rückkehrer Luke Condill, Daniel Stagneth von der BG Dorsten, Philipp Kappenstein vom UBC Münster und Kreshnik Gashi vom Marler BC verstärkt und stand zwischenzeitlich auf Platz 1. Die Saison war geprägt von den Rückzügen Sechtems und Krefelds. Dadurch gab es mit der BG Dorsten nur einen sportlichen Absteiger. Viel beachtet wurde die Fan-Aktion des BSV am zweiten Spieltag. Zum Auswärtsspiel nach Dorsten flogen die BSV-Fans mit einem Hubschrauber. In der Juliushalle gewann erstmals seit über 20 Jahren eine BSV-Mannschaft ein Regionalliga-Spiel gegen die BG – 80:77 (35:50).   

Im WBV-Pokal konnte der BSV Wulfen zum dritten Mal in Folge das Finale erreichen. Erneut war, wie auch in den beiden Jahre zuvor, der SV Dortmund-Derne der Gegner. Regionalliga-Meister Derne dominierte beide Finalspiele deutlich und demonstrierte seine Ausnahmestellung in der Liga. Dortmund sicherte sich somit erstmals das „Double“, was dem BSV Wulfen als unterlegenen Finalisten die Startberechtigung für die 1. DBB-Pokal-Hauptrunde bescherte. Die erste Damenmannschaft spielte unter Mirko Bregulla eine eher durchwachsene Saison in der Landesliga, wurde Siebte.  Die von Andreas Leistner trainierte zweite Herrenmannschaft belegte am Ende der Saison einen beachtlichen vierten Platz. Mit einem fünften Tabellenplatz hatte vor der Saison in der dritten Mannschaft so recht keiner gerechnet. Die Vierte steigt als Vorletzter aus der 1. In die 2. Kreisliga ab. Dort hatte die Fünfte einen 5. Platz geholt. Eine große Lücke, nicht nur im Team der Fünften, reißt der plötzliche und unerwartete Tod von Heinz Meirick.

Kurz vor Pfingsten erlitt „Piepe“ beim Training der dritten Herrenmannschaft einen Herzinfarkt und stirbt. Die männliche U18 wird mit Trainer Rob Stearns Vierter der Regionalliga. In der Oberliga führt Markus Mathäa die männliche U16 zur Vizemeisterschaft, punktgleich mit Meister Gevelsberg. Männliche U14 unter Luke Condill sowie männliche U12 unter Mirko Bregulla spielen in der Kreisliga. Ebenfalls Vizemeister wird die weibliche U16 unter Thomas Rademacher in der Regionalliga. Weibliche U18 unter Lydia Steinhauer sowie weibliche U12 unter Julia Rademacher und Maike Schöttler treten in der Kreisliga an. Bei den Minis ist der Zulauf so groß, dass erstmals in weibliche und männliche U10 unterteilt wird. Beim BSV-Kindergarten übernimmt mit Ulla Landwehr eine neue Übungsleiterin, Susanne Winck rückt als Trainerin in die U8 auf. 

Die Cheerleader kommen unter Neu-Trainerin Rebecca Holewa wieder in Tritt. Am Ende der Saison gibt Holewa das Traineramt an Susanne Badziong weiter.

 

Der BSV startete auch 2005 mit einer erfolgreichen Saisoneröffnung am Wittenbrink, bei der die Chopstixx die Vorstellung der Regionalligamannschaft untermalten. Zum ersten Mal fand der Weihnachtsmarkt auf dem Gelände der alten Rose-Brauerei statt. Gänzlich unzufrieden waren die Organisatoren Julia Rademacher, Sarah Schniedenharn und Maike Schöttler mit dem Ergebnis, resultierend aus schlechtem Wetter und schlechter Standplatzierung. 

Mit der Schlittenfahrt in Winterberg wächst die von Max Schürmann 2003 wieder belebte Tradition beim BSV weiter: mit zwei Bussen wurden etwa 80 Mitglieder und Freunde des Vereins ins Sauerland kutschiert, wo alle einen tollen Wintertag verbrachten. Höhepunkte sind auch die Saisonabschlussfete im Clubheim und das alljährliche Osterfeuer. Über Pfingsten fährt die Jugendabteilung mit über 30 Kindern für drei Tage in die Jugendfreizeitstätte nach Gahlen. Zwischen Weihnachten und Neujahr startet zum dritten Mal ein Wulfener Jugendteam bei m Limfjords-Cup in Dänemark, mit der wU16 erstmals eine Mädchenmannschaft.

 

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