Von Berthold Ulrich:

Einen nie gefährdeten Sieg fuhr die Mannschaft am Wochenende gegen den Tabellenletzten aus Lemgo ein.

Das erste Viertel verlief nicht wunschgemäß für den BSV. Lemgo spielte unkonventionell und bestach durch eine gute Trefferquote von außen. In der fünften Minute beim 4-10 musste bereits die erste Auszeit genommen werden. Von da an nahm die Mannschaft Fahrt auf. Sie verkürzte bis zur Viertelpause auf 14-15. Das war aber nur der Anfang. Durch einen Taktikwechsel auf 3-2 Zone baute man den Vorsprung kontinuierlich weiter aus, bis zur Halbzeit auf 39-29.

Lemgo spielte nur mit einem Center und vier Außenspielern, die aber immer wieder gefährlich von außen agierten. Für uns bedeutete es, konsequent die Schützen eng zu nehmen und ihnen den Raum zur Penetration nicht zu geben. Direkt zu Beginn des dritten Viertels machten wir eine 8-0 Serie und schraubten das Ergebnis weiter nach oben. Durch Fehlwürfe auf Lemgoer Seite sammelten wir die Defensivrebounds ein und spielten zahlreiche Fast-Breaks und gingen viertelübergreifend bis zur 35. Minute auf 65-45 in Führung. Erfreulich ist, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt alle zwölf Spieler einsetzen konnte. Danach allerdings geriet die Mannschaft ins Stocken, die Spannung war wohl jetzt weg, wir erlaubten uns zahlreiche Turn-Overs in Form von katastrophalen Fehlpässen. Lemgo spielte nur normal weiter, wie sie es am Anfang getan hatten und betrieben bis zum Ende Ergebniskosmetik. Wir gewannen letztendlich sicher mit 71-62. Trotzdem ein kleiner Wehmutstropfen!

Am nächsten Wochenende steht die weite Auswärtsfahrt nach Lemgo an. Für uns bedeutet es hochkonzentriert zu sein, denn Lemgo braucht jeden Punkt, um nicht absteigen zu müssen.

Es spielten: N. Borutta 6, M. Gorontzi 16, M. Fechtner 2, R. Chlebna 6, R. Penders 6, T. Bilon 2, T. Vadder 3, S. Diederich 6, M. Plumpe, C. Ohletz 6, T. David 7, S. Damm 11.

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