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Spektakulärer Transfer-Coup des BSV Wulfen: Der Basketball-Zweitligist aus dem Norden Dorstens sichert sich für die kommende ProB-Saison die Dienste der beiden deutschen Aufbauspieler Maik Berger und Philip Günther. Berger kommt von den Hertener Löwen zu den Münsterland Baskets, Philip Günther spielte zuletzt beim Regionalligisten UBC Münster. Berger und Günther bilden unter dem neuen BSV-Trainer Heimo Förster das Pointguard-Duo, so dass der BSV auf dieser Position in der kommenden Saison "rein deutsch" spielen wird und keinen US-Amerikaner verpflichtet. Der Öffentlichkeit vorgestellt wurden beide am Dienstag beim BSV-Partner Volksbank Dorsten eG.
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(v.l.) BSV-Präsident Markus Zöllner, Philip Günther, Maskotchen VobaDo,
Maik Berger und Volksbank-Vorstand Ingo Hinzmann. (Foto: Holtrichter)
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Fast zeitgleich sagten die beiden quirligen Aufbauspieler beim BSV Wulfen zu. Etwas die Nase vorn hatte Philip Günther, der am Wochenende in Ulm beim BBL-Halbfinale zwischen Ulm und Würzburg weilte. Dort war sein jüngerer Bruder Per Günther, aktueller A-Nationalspieler, Topscorer der Ulmer. Auch Vater Dietmar Günther spielte für Deutschland, nahm 1984 in Los Angeles an den Olympischen Spielen teil.
Philip ist der älteste von drei Günther-Brüdern, die in Hagen das Basketballspielen erlernten. Der 1,80 m große Pointguard ist für seine gute Verteidigung und seine temporeiche Spielweise bekannt. Für Phönix Hagen spielte er in 2. Bundesliga Nord und auch in der ProA, bevor er 2008 zum ProB-Aufsteiger Osnabrück wechselte. Dort schaffte er den Titelgewinn in der ProB und den direkten Durchmarsch in die ProA. 2009 ging es dann zum FC Schalke 04 in die Regionalliga-West, mit Schalke gewann er 2011 den WBV-Pokal. In der vergangenen Saison trug Günther, inzwischen 27 Jahre alt, das Trikot des UBC Münster.
In Wulfen reizt den Studenten der Elektrotechnik an der FH Steinfurt nochmals das Abenteuer ProB. Er wird sich unter Heimo Förster, der Philips Bruder Per Günther einst in die U18-Nationalmannschaft berufen hatte, mit Maik Berger die Spielmacher-Position teilen. Günther spielte schon 148 mal für Hagen und Osnabrück in der 2. Bundesliga, sowie über 150 mal für Hagen 2, Schalke und Münster in der Regionalliga-West. Für den UBC erzielte er in der vergangenen Saison im Schnitt 9,7 Punkte und 3,1 Assists. Philip Günther durchlief sämtliche Jugendnationalmannschaften des DBB.
Sein neuer Mannschaftskamerad Maik Berger sucht nach drei Jahren bei den Hertener Löwen nun beim BSV Wulfen eine neue Herausforderung. Berger ist mit 28 Jahren ein Jahr älter, mit 1,78 m aber auch zwei Zentimeter kleiner als Günther. Maik Berger war in der vergangenen Saison Mannschaftskapitän in Herten, kam in durchschnittlich 30 Spielminuten auf 8,9 Punkte und 3,9 Assists. Insgesamt kommt der gebürtige Hallenser auf 138 Zweitliga-Spiele für Herten (ProB) und Schalke 04 (ProA) sowie auf 15 Kurzeinsätze in der 1. Basketball-Bundesliga für Bayer Leverkusen - unter Trainer Heimo Förster. Eine Saison spielte Berger bei den Bochum Astrostars in der Regionalliga-West (07/08).
"Ich weiß aus meiner Zeit in Leverkusen, als ich drei Jahre unter Heimo Förster trainiert habe, dass er deutschen Spielern Vertrauen schenkt. Daher freue ich mich auf die Zeit beim BSV." Wulfens sportlicher Leiter Volker Cornelisen ist seit Jahren an einer Verpflichtung von Maik Berger, der mit Frau und zwei Töchtern in Gelsenkirchen wohnt, interessiert. "Es ist klasse, dass es jetzt in der Kombination mit Philip Günther geklappt hat", so Cornelisen.
"Philip Günther und Maik Berger dürften der beste deutsche Backcourt in der ProB sein", freut sich auch der neue BSV-Trainer über die Verpflichtung des Power-Duos für den BSV-Aufbau. Förster ließ bei einer Trainingseinheit in Wulfen die beiden bereits gegeneinander spielen - von nun an geht es für Günther und Berger im BSV-Trikot gemeinsam auf Korbjagd.
BSV-Kader 12/13 (Stand 22.5.): Philip Günther (Neuzugang vom UBC Münster), Maik Berger (Neuzugang von den Hertener Löwen), Hendrik Bellscheidt (im 2. Jahr), Steffen Hummelt (im 5. Jahr), Philipp Mazur (im 5. Jahr), Thorben Vadder (im 13. Jahr).
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