Von Berthold Ulrich:

Zum Auftakt der neuen Oberligasaison gewann der BSV Wulfen 2 gegen den Aufsteiger aus Buer Hassel mit 65:45.

Der Gast war nach einjähriger Oberligaabstinenz souverän aus der Landesliga aufgestiegen und war mit einem breiten Kader zur Wittenbrinckhalle gekommen. Der BSV, in diesem Jahr völlig neu aufgestellt, konnte personell nicht aus dem Vollen schöpfen, es fehlten aus den verschiedensten Gründen Patrick Fischer, Fabian Kaiser und Simon Damm. Die Leistungsträger Tim David (jetzt 1. Herrenmannschaft BSV), Marcel Gorontzi (SG Aachen, 2. RL) und Rouven Chlebna (BG Dorsten) aus dem letzten Jahr mussten nun ersetzt werden. Der BSV schickte aber wieder eine leistungsstarke Mannschaft mit der gewohnten Mischung aus jungen talentierten Spielern und dem ein oder anderen erfahrenen älteren Spieler an den Start.

Zu Beginn schenkten sich beide Mannschaften nichts. Die Offensivsysteme beider Mannschaften hakten und so wurde das Spiel hauptsächlich defensiv kontrolliert. Es entwickelte sich ein Low-Score-Game. Nach acht Minuten führte der Gast mit 8:7. Danach bekam der BSV aber den Zugriff auf das Spiel und vor allen Dingen am Brett punktete jetzt Thorben Vadder mit fünf Punkten in Folge und brachte die 15:8 Viertelführung. Im zweiten Viertel ließ der BSV nicht nach. Die Angriffssysteme wurden immer besser genutzt. In der Defensive ließ der BSV kaum Feldpunkte zu und Hassel konnte überwiegend nur an der Freiwurflinie punkten. So ging das zweite Viertel souverän mit 17:11 an den Gast und der BSV führte zur Halbzeit mit 32:19.

In der Halbzeitpause wurden lediglich die Offensivsysteme noch einmal angesprochen, um dort einen besseren Rhythmus zu erzielen. In der Defense musste man die Spannung hoch halten, um dem Gegner nicht einfache Abschlüsse zu erlauben. Der Beginn des dritten Viertels war dann die Vorentscheidung. Renee Penders bestach nicht nur an der Freiwurflinie mit 4/4, sondern war auch auf dem Feld mit 5 Punkten nicht zu stoppen, sodass der BSV nach sieben Minuten mit 44:21 führte. Jetzt ließ aber die Körperspannung vor allem der Defense sichtbar nach. In den ersten sieben Minuten gelangen Hassel lediglich 2 Feldpunkte, danach aber in den verbleibenden drei Minuten 10 Punkte. Viertelübergreifend entspannte sich weiter der BSV, sodass Hassel Ergebniskosmetik betreiben konnte und nochmal in der 34. Minute auf 49:37 herankam. Nach 2 Auszeiten in Folge fand die Mannschaft ihren Rhythmus wieder, sie verteidigte wieder gewohnt hart und stand gut in den Passwegen. In der Offense wurden die Systeme wieder besser interpretiert. Eine 7:0 Serie war die Folge und der Vorsprung wieder auf 19 Punkte angewachsen, 35. Minuten 56:37. Jetzt verlor Hassel endgültig die Bereitschaft das Spiel zu kippen. Wulfen spielte die letzten 5 Minuten locker, aber nicht spannungslos und gewann souverän mit 65:45.

Mit dem ersten Auftritt bin ich als Trainer sehr zufrieden. In der Defensive wurde eindrucksvoll gearbeitet. In der Offensive ist noch jede Menge Luft nach oben und an den einzelnen Systemen muss weiter an der Feinabstimmung gearbeitet werden.

Es spielten: N. Borutta (5), M. Fechtner (4), R. Penders (26), M. Plumpe (4), S. Diederich (5), M. Gruczyk (1), T. Gorontzi (5), C. Ohletz (5), T. Vadder (12).

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