Die Münsterland Baskets haben auch das zweite Heimspiel in diesem Jahr gewonnen. Gegen die 2. Mannschaft der Telekom Baskets Bonn erreichte das Team von Maik Berger ein 94:82 (48:36) und behält damit Anschluss an die Plätze, die den Klassenverbleib bedeuten würden. Nicht ein einziges Mal war Wulfen am Samstagabend in Rückstand geraten. Zwar holten die Gäste aus der Bundeshauptstadt im Schlussviertel noch einmal gefährlich auf, letztlich behielten die Wölfe aber die Nerven und sicherten sich den Sieg mit unter dem Strich außergewöhnlich guten Wurfquoten, vielen Ballgewinnen und insgesamt hohem Engagement. In der kommenden Woche reist der BSV zur punktgleichen BBG Herford.

Jan Letailleur
Jan Letailleur war an diesem Abend mit 18 Punkten
zweitbester Scorer in Reihen des BSV.

Die BSV war mit Günther, Raupys, Letailleur, Brown und Nasarre in die Partie gestartet. Die ersten Punkte der Partie markierte Wulfens Litauer, nach einem Korbleger von Phil Günther dann lagen Wölfe bereits mit 12:6 vorn (3.) und zwangen die Gäste zu einer ersten Auszeit. Doch die Münsterland Baskets marschierten weiter. Nach einer Serie von Javier Nasarre betrug der Vorsprung erstmals 10 Punkte (7., 22:12). Bonn kam bis zur Viertelpause noch zu einigen Punkten von der Linie. 23:17 hieß es nach 10 Minuten.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs ließen die Rot-Weißen nun auch ihre Gefährlichkeit aus der Distanz aublitzen. Wieder einmal war es Kreshnik Gashi, der einen Ball von jenseits der 6,75m durch die Reuse schickte. Wenig später ließen sich auch Chris Brown und Tim Gorontzi auf einen "Weitwurf" ein und vollendeten. Über den erneut stark aufspielenden Jan Letailleur setze Wulfen sich nun bis zur 16. Minute auf 40:27 ab. Doch auch die Gäste waren nun aus der Distanz erfolgreich und arbeiteten sich vor allem über den US-Amerikaner Beverly zunächst wieder einwenig heran. Zur Pause aber hatte Wulfen das Spiel wieder in der Hand (48:36). 

Nach dem Gang in die Kabinen gaben die Münsterland Baskets weiter Gas. Nach einem Freiwurf von Javier Nasarre hieß es 53:39 (22.). Die Vorentscheidung fiel dann in der 26. Minute. Gerald Beverly leistete sich ein technisches Foul, es war bereits sein 4. an diesem Abend. Thomas Adelt nahm ihn vorest vom Feld. Für Wulfen verwandelte dann Christian Marquardt einen der beiden fälligen Freiwürfe. Nach Einwurf an der Mittellinie ließ Jan Letailleur einen 3 Punkte-Wurf folgen und es stand 63:48 in der Wulfener Gesamtschulhalle. In der 29. Minute dann landete Kreshnik Gashi binnen weniger Sekunden zwei Distanzwürfe und schaffte damit die höchste Führung der Wölfe an diesem Abend (73:55).

Der vermeintlich sichere Vorsprung aber schien dem Team von Maik Berger nicht sonderlich gut zu bekommen. Bonn warf nun noch einmal alles in die Waagschale und arbeitete sich bis zur 36. Minute wieder auf 4 Zähler Differenz heran. Vor allem Blass, Beverly und Zeymer punkteten in dieser Phase fleißig. Der BSV punktete fortan vor allem noch von der Linie, während die Gäste mehrere technische Fouls kassierten und Anger und Beverly mit erreichter Höchstfoulzahl ausschieden. Die Wölfe behielten die Nerven und entschieden die Partie.

Insgesamt waren die Rot-Weißen an diesem Abend aus allen Distanzen mit Quoten von über 50 Prozent erfolgreich, hatten 13 Ballgewinne, allerdings im Reboundverhältnis erneut klar das Nachsehen (24:40). Maik Berger sagte anschließend: "Wir haben heute von einer hohen Laufbereitschaft und somit der richtigen Arbeitseinstellung profitiert. Jeder war bereit, für das Team zu kämpfen, hat seine Rolle gut interpretiert. Wir haben zudem eine gute Wurfauswahl getroffen und hatten wichtige Impulse von der Bank."

BSV: Günther (4), Raupys (9), Marquardt (1), Nasarre (16), Gashi (12/4), Gorontzi (6/2), Brown (24/1, 8 Reb.), Nieswand (o.E.), Letailleur (18/1), Vadder (4), David. Bonn: Reusch (8/1), Zeymer (9/2), Blass (24/2, 8 Reb.), Mertz, N. (1), Apasu (4), Gruber (2), Mertz, L. (3/1), Angerer (4), Beverly (27/1, 8 Reb.). Schiedsrichter: Florian Möllmann, Markus Fleischer. Zuschauer: 180.

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