Mit einem deutlichen 91:59-Heimsieg (42:32) gegen die CSG Bulmke haben sich die BSV Münsterland Baskets Wulfen nach der dummen Niederlage bei der BG Hagen II aus der vergangenen Woche eindrucksvoll zurückgemeldet. Dabei zeigte sich die Owusu Gyamfi-Fünf in vielen Bereichen stark und stärker gegenüber den letzten Spielen. Während vorne die richtigen Abschlussentscheidungen getroffen wurden, wurde unter dem Korb intensiv um jeden Rebound gefightet. Aber nicht nur Conell Crossland (10 Rebounds), der mit spektakulären Aktionen auch optisch die Lufthoheit der Wölfe demonstrierte, war am Samstag Abend der Vater des Erfolges. Die gesamte Teamleistung Wulfens erfreute Trainerbank und Tribüne. Bei Bulmke überzeugte am Ende vor allen Dingen -und fast aussichtslos alleine- der Ex-Wulfener Tim Terboven. Er war mit 22 Punkten auch Top-Scorer der Gelsenkirchener. Die Männer vom ehemaligen Schalker Verein und Zeche Alma blieben vor allen Dingen wegen der Wulfener Überlegenheit deutlich unter ihren Möglichkeiten.

In Durchgang eins schien Bulmke wie erwartet der schwere Gegner zu sein. Zunächst ging der Gastgeber mit 10:6 in Führung. Nach einer kleinen Serie konnte Bulmke jedoch aufschließen und gar mit 10:12 in Führung gehen. In dieser frühen Phase des Spiels verlief das Spiel noch relativ ausgeglichen und beide Mannschaften agierten halbwegs gleichstark. Das zweite Viertel startete beim Stand von 20:19 dann quasi bei Null. Doch jetzt begann die Baskets, nichts mehr liegen zu lassen und den Gegner auf Schlagdistanz zu halten. Die zweiten zehn Minuten gingen mit 22:13 klar an die Heimmannschaft.

In der Halbzeitpause wusste der Wulfener Heinz Sawitzky im Interview von beiden Vereinen zu erzählen. Heinz war 1954/1955 Gründer der CSG Bulmke und 1979/1980 erster 1. Vorsitzender des BSV Wulfen. Er ist beim BSV Ehrenmitglied und mit 81 Jahren zweitältestes Vereinsmitglied.

Nach dem Pausentee überrollte die Mannschaft um Kapitän Gashi sozusagen die Bulmker Mannschaft, die vom Ex-Wulfener Berthold Ulrich trainiert wird. Die Gäste erzielten in Halbzeit zwei am Ende mit 27 Punkten noch weniger Punkte als im erste Durchgang und ließen sich in bald allen Aktionen den Schneid vom starken Wulfener Team abnehmen. Als es ins letzte Viertel ging, war der ‘Appel‘ bei 23 Punkten Vorsprung eigentlich schon geschält. Um das nicht zu gefährden, galt es natürlich die Konzentration weiter hochzuhalten – was auch vorbildlich gelang.

Dabei wusste das komplette Team zu überzeugen. Trainerin Marsha Owusu Gyamfi konnte alle (!) Protagonisten mit ordentlich Spielzeit bedenken, die das mit konzentrierter und intensiver Leistung zurückzahlten. Alleine die so genannten Bankspieler erzielten mit 45 Punkten die Hälfte der BSV-Ausbeute.

Für den BSV Wulfen geht es nun am kommenden Donnerstag um 20.30 Uhr in der 3. Runde des WBV-Pokals in der Gesamtschule weiter. Dann kommen zwei Spielfreie Wochenenden (Totensonntag; ehem. Biggesee-Spiel), ehe es am 3. Dezember um 20.30 Uhr in der Meisterschaft für die Münsterland Baskets Wulfen gegen die VfL AstroStars Bochum II zu Hause weitergeht. Die Mannschaft freut sich schon jetzt auf zahlreiche Zuschauer.

BSV: Paschke (12/2 Dreier), M. Gorontzi (5), Schrudde (3), Breu (0), Riedel (0), Gashi (17/5), T. Gorontzi (15/3), Kleinert (4), Crossland (19//1/10 Rebounds/5 Assist), Vadder (8), David (5), Dunzel (3/1). CSG:Wittenberg, Piechotta (7/1), Depta (10/2), Lange, Szafranski (13), Schmüdderich, Schneider (o. E.), Overwien (o. E.), Kolberg, Budde, Terboven (22), Heit (2). Schiedsrichter: Großmann, (Duisburg), Okka (Sprockhövel). Zuschauer: 343.

Statistik BSV: 35/73 (47,9%) Wurfquote, 23/42 (54,8%) 2er, 12/31 (28,7%) 3er, 9/19 (47,4%) Freiwürfe, 37 Rebounds (15 offensiv, 22 defensiv), 10 Assists, 7 Turnover, 11 Steals, 1 Block.

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