Für die Münsterland Baskets ging es am Samstag Abend gegen die RE Baskets Schwelm II tabellarisch um nichts mehr. Für die Südbergerländer hingegen sollte es die Fixierung des vierten Tabellenplatzes werden, den die Reserve des neuen WBV-Pokalsiegers WWU Baskets Münster am Sonntag gegen Schlusslicht Bulmke noch angreifen kann. Demnach galt es also sportlich die Konzentration hoch zu halten.

Und die Rote Erde kämpft in einem spannenden und hochklassigen Spiel vor fast 400 Zuschauern in der Wulfener Gesamtschulhalle vorbildlich. Nach 3 Minuten hatte Mirko Krieger die Schwelmer durch 8 Punkte in Serie auf 16:8 in Front gebracht. Doch die Wölfe bissen zurück, kämpften sich wieder ran und lagen am Ende des ersten Viertels nur mit einem Zähler zurück (25:26, 10. Minute). Zum Ende dieses Viertels war Tim Gorontzi mit 8 Punkten (davon 2 Dreier) innerhalb einer Spielminute der Mann, der dem BSV weiter im Spiel lies. Im zweiten Viertel zeigte die Mannschaft von Marsha Owusu Gyamfi dann, dass sie es besser kann. Erneut durch 8 Punkte (davon wieder 2 Dreier) aus dem Hause Gorontzi -diesmal Bruder Marcel- spielten sich die Wulfener einen halbwegs komfortablen 53:42-Halbzeitführung heraus.

Aber der Gegner aus dem Ennepetal-Ruhrkreis steckte nicht auf. Mit einer kleinen Aufholjagd zu Beginn des zweiten Durchgangs zogen sie angeführt von Schwelms besten Vladimir Pinchuk (24 Punkte/Jugendnationalspieler) und David Ewald (16 Punkte) bis zur 24. Spielminute durch einen 17:5-Run wieder gleich zum 59:59. So stand es zum Ende des dritte Viertel beim Stand von 68:67 für den BSV wieder auf Messers Schneide. Und nach der letzten Viertelpause kamen erneut die Gäste besser aus dem Quark. beim Stand von 70:75 (35.) schien es zunächst, als würde die Rote Erde das Spiel für sich entscheiden können. Doch nach dem zunächst Tim Gorontzi und Connell Crossland den Abstand wieder verkürtzten (74:75) (36.), nutzte Marcel Gorontzi erneut die Gunst der Stunde und entschied mit 8 Punkten in Serie (1 Dreier) einen entscheidenden Vorsprung für das Owusu Gyamfi-Team. Diesen Vorsprung konnte das Wolfsrudel dann bis zur Schlussminute verteidigen, ehe es sich von der prachtvollen und stimmungsvollen Kulisse ausgiebig feiern lies.

BSV: Paschke (4 Punkte), M. Gorontzi (19/4 Dreier bei 100 %), Korte, Breu (2), Riedel (2), Gashi (5/1), T. Gorontzi (12/2), Crossland (20/8 Reb./7 AS), Vadder (8), David (10), Kleinert (9). RE: Stodolski (8/1), Rust, Krieger (13/2), Palopoli (8), Pinchuk (24/1/9 Reb.), Ewald (16), Morwck, Fedder (4), Wessel (9), Purps (3/1). Schiedsrichter: Henrique Damasio dos Santos (Essen) und Said Okka (Sprockhövel). Zuschauer: 379.

Nach dem Spiel bedankte sich Marsha Owusu Gyamfi bei allen Helfern rund um den BSV Wulfen mit roten Ostereiern, selbstgebackenem Kuchen und Schoko-Osterhasen. Zuvor wurde der scheidende Julius Breu verabschiedet, der dem Wolfsrudel aus beruflichen Gründen leider nicht weiter angehören kann. Im Clubheim an der Wittenbrinkhalle feierten die Seniorenmannschaften dann eine tolle Saison bis in den frühen Morgen.

Vor dem Spiel und in der Halbzeitpause ehrte der Vorstand des BSV Wulfen traditionell seine aktiven Mitglieder. Dabei wurde in den folgenden Kategorien wie folgt geehrt:
Fan des Jahres: Marius Nowak
Jugendspielerin des Jahres: Lucy Zöllner (wU15)
Jugenspieler des Jahres: Felix Landwehr (mU14)
Jugendmannschaft des Jahres: wU11 (3. Platz Regionalliga)
Jugendtrainer des Jahres: Jasmin Matthöfer und Tim Hellmann (Cheerleader)
Spielerin des Jahres: Ina Lindner (Damen 1)
Spieler des Jahres: Connell Crossland (Herren 1)
Mannschaft des Jahres: Damen 1 (ungeschlagener Meister der Landesliga)
Trainer des Jahres: Martin Gruczyk (Damen 1)
Helfer des Jahres: Christian 'Kiki' Andjelic (seit 16 Jahren rund um die 1. Herrenmannschaft unermüdlich im Einsatz)
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