Die Herren des BSV Wulfen haben die Partie beim Bezirksliga-Aufsteiger Sterkrade 69ers standesgemäß früh entschieden. Der dreimalige WBV-Pokalsieger (1991, 2004 und 2010) und letztjährige Viertelfinalist setzte sich am Samstagaben mit 95:31 (46:11) durch und steht damit in der zweiten Runde.

Für 69ers, aufstrebende Abteilung des TC Sterkrade, war es schon ein Erfolg, den Sprungball gegen Wulfens US-Amerikaner Connell Crossland zu gewinnen und dann 2:0 in Führung zu gehen. Wulfen kam zu Beginn etwas schwerer in Tritt, das 4:6 in der 4. Minute sah nicht wirklich gut aus. Erst drei Dreier von Marcel Gorontzi, Felix Brinkschulte und Felix Riedel zum 6:16 läuteten den erwarteten Spielablauf ein. Kreshnik Gashi legte einen weiteren Dreier nach, beim 6:25 nach dem ersten Viertel hatten bis auf Thorben Vadder und Alexander Winck schon alle Akteure gepunktet. Dazu zählten auch Radik Guk und Jannik Korte, die aus der zweiten Mannschaft hochgezogen worden waren und damit für ihren Einsatz beim pre-season-Training belohnt wurden.

Gastgeber Sterkrade, im Frühjahr als Kreisliga-Meister in die Bezirksliga zurückgekehrt, brachte es m zweiten Viertel nur noch auf 5 Punkte, so dass mit 11:46 die Seiten gewechselt wurden. Das dritte Viertel (13:23) war das beste der Gastgteber. Die Highlights setzte aber der BSV. Dreimal dunkte US-Profi Crossland unter dem Jubel der mitgereisten BSV-Fans und dem Raunen der Sterkrader Zuschauer das Leder in die 69ers Reuse. Sehenswert auch das no-look-Anspiel von Gashi auf Winck. Solide spielte der Favorit sein Pensum herunter, ohne wirklich zu glänzen. Coach Philipp Mazur, der Trainerin Marsha Owusu Gyamfi vertrat, verteilte die Spielminuten gleichmäßig auf alle elf Spieler. Einzig Thorben Vadder pausierte, nachdem ihm Anfang der zweiten Hälfte ein Gegenspieler auf den Fuß gefallen war - kurze Schrecksekunde für den BSV. Vadder gab nach dem Spiel aber Entwarnung. Weil Tim Terboven (krank) und Lukas van Buer (bis 25.9. in Kanada) fehlten, war der BSV auf den großen Positionen etwas dünn besetzt. Ein Sonderlob verdiente sich Jannik Korte beim Rebounding. Er punktete ebenso zweistellig wie Patrik Paschke, Felix Brinkschulte, Marcel Gorontzi und Kreshnik Gashi.

Dass es am Ende nichts mit einem dreistelligen Sieg wurde, enttäuschte nur die BSV-Schlachtenbummler ein wenig. Der freundschaftlichen Atmosphäre in der Sporthalle der Sterkrader Käthe-Kollwitz-Schule, dem "Käthe Dome", tat es gut. Auch die hoch dekorierten Schiedsrichter Joseph Kattur und Günter Brökelmann hatten ihren Spaß mit dem Match. Leistungstechnisch eine Schüppe drauflegen muss der BSV am kommenden Sonntag. Dann startet die Saison um 16 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim letztjährigen Dritten und ehemaligen Erstligisten SVD 49 Dortmund im altehrwürdigen Brügmann-Block in der Dortmunder Innenstadt. Da werden die BSV-Fans dann lautstark ihrem Team den Rücken stärken.

BSV: Paschke (11/1), Winck (6), Brinkschulte (11/1), Gorontzi (10/2), Crossland (9), Gashi (11/3), Guk (8/2), Korte (10), Riedel (6/1), Vadder (4) und Kleinert (9).

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