Die Münsterland Baskets des BSV Wulfen bleiben nach einem überzeugenden 91:68-Sieg (46:35) gegen die Reserve von Citybasket Recklinghausen weiter auf Meisterschaftskurs und kommen dem großen Ziel 1. Regionalliga in ihrem Jubiläumsjahr immer näher.

10 Sekunden lang konnte Recklinghausen ein Unentschieden halten, dann erzielten die Wölfe die erste Führung (Lukas van Buer) und gaben diese bis zum Ende eindrucksvoll nicht mehr her. Relativ zügig erarbeitete die Radanovic-Fünf sich einen kleinen Vorsprung (12:6, 6. Minute; 19:10, 8.; 26:18, 10.) gegen recht harmlose Kreisstädter, die in ersten Halbzeit auf gerade einmal 2 Fouls kamen. Diese fehlende Grundaggressivität bemängelte Citybasket-Coach Bregulla auch nach dem Spiel: "Wir haben nach 20 Minuten erst 2 Fouls auf der Karte! Ich erwarte nicht, dass die Jungs auf Teufel komm raus drauf hauen, aber da waren wir viel zu harmlos und haben Wulfen mit seiner guten Trefferquote zum Siegen eingeladen." 6 Dreier hatten zu dieser Zeit bei einer Quote von 60 % den Weg in Recklinghäuser Reuse gefunden. Am Ende waren es immer noch recht gute 44 %, denen Recklinghausen lediglich 27 % entgegen halten konnte. Zudem konnten Philipp Lensing und Lukas van Buer unter dem Korb klar überzeugen, Lensing (38) war am Ende mit Allen und van Buer erfolgreichster Rebounder (jeweils 7 Rebounds). Er erzielte bis hierher 8 Punkte für sein Team und pushte seine Mannschaft erfolgreich zur Halbzeitführung.

Einer der stärksten gegen Recklinghausen: Routinier Philipp Lensing (#10).

Aus der Halbzeit kam der BSV hellwach und führte nach einer 10:0-Serie so in der 24. Spielminute mit 59:40. Der Grundstein für den späteren Erfolg. Spielabschnittübergreifend war es dann die Zeit zwischen der 29. und 35. Minute, als die rot-weißen von 68:52 auf 87:60 davon zogen und mit einer 19:8-Serie die höchste Führung (27 Punkte) des Spiels herausspielten. Dabei überzeugte das Team mit ansehnlichem Zusammenspiel und toller Gemeinschafts-Defense, die dem Gegner so letztendlich den Zahn zog. Top-Scorter Christian Gohrke, der in der 1. Halbzeit noch 17 Punkte erzielte, kam im zweiten Durchgang nur noch auf 8 Zähler. Entsprechend zufrieden war Wulfen's Trainer nach Spielende auch: "Wir haben gut miteinander verteidigt und so Recklinghausen in den Bewegungsabläufen den Garaus gemacht. In einer nicht idealen Trainingswoche haben wir unseren Wurf-Rhythmus wiedergefunden und auch unsere Breaks gut ausgespielt, das sah richtig flüssig aus. Nach den beiden Niederlagen, war der Sieg letzte Woche in Barop natürlich sehr wichtig, der heute allerdings mindestens genauso: Wir haben gesehen, dass wir unseren Wurf und unseren Bewegungsabläufe wiedergefunden haben."

Der BSV Wulfen konnte mit seiner tiefen Bank trotz des Ausfalls von Alexander Winck, Tim Terboven und Semih Sehovic klar überzeugen und konzentriert sich weiter auf die kommenden Spiele. Nach der Karnevals-Pause geht es am 9. März beim TSV Hagen 1860 in der Sporthalle Altenhagen weiter. Die Sauerländer stehen mit 5 Siegen auf dem vorletzten Tabellenplatz, das Hinspiel dominierte der BSV und verließ die heimische Gesamtschulhalle mit einem deutlichen 90:61. Vermutlich noch nicht wieder dabei sein wird Alexander Winck, der nach wie vor noch an seiner Knöchel-Verletzung aus dem Barop-Spiel leidet. Im Verfolger-Rennen auf den Plätzen 2-4 musste Werne an diesem Spieltag federn lassen, gegen Waltrop gab es zu Hause eine 77:78-Niederlage. Damit ist die Rote Erde Schwelm ärgster Verfolger der Münsterländer, die am 30. März zum Showdown in Wulfen erwartet wird.

BSV: Paschke (14/2 Dreier), Gorontzi (8/2), Allen 23/4), Gashi (8/2), Lensing (14), Juskovic, Dreißig (6), Korte, Vadder (4), van Buer (7). CB RE: Schönert (3), Lütkenhaus (14/1), Gahlen (2), F. Mattes (5/1), Kröner, Sundheim (4), Gohrke (25/1), Mizgalski (6/2), Jörgens (3/1), Wüllner (4), Stahlhut (2). Schiedsrichter: Damasio dos Santos (Essen), Busch (Moers). Zuschauer: 365.

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