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Das „Wolfs-Rudel“ nimmt immer schärfere Konturen an: Basketball-Regionalligist BSV Wulfen geht auf der Centerposition mit einem bewährten Quartett in die kommende Saison. Seit Donnerstag abend steht fest, dass Philipp Lensing, Daniel Stagneth, Sebastian Kleina und Karsten Heidermann weiterhin die „lange Garde“ beim Drittligisten aus dem Norden Dorstens bilden.  

22Der bisherige BSV-Kapitän Philipp Lensing, der in 14 Tagen 27 Jahre alt wird, ist mit seinen 2,10 m nicht nur der längste im Wulfener Kader, er ist auch der dienstälteste Akteur unter den Centern. Seit der Saison 00/01 steht der Heidener im Wulfener Regionalliga-Team, verpasste in sieben Spieljahren gerade einmal zwei Pflichtspiele. Nun geht „Phil, the hill“ mit seinem BSV in die achte Saison. 2004 gewann Lensing mit Wulfen den WBV-Pokal. Sein Punkteschnitt aus der vergangenen Saison (5,2 Punkte pro Spiel) liegt am unteren Level seines Leistungspotenzials. Mit Lensing wird unter dem neuen BSV-Trainer Dirk Altenbeck zu rechnen sein.  

20In die vierte Saison beim BSV Wulfen geht Sebastian Kleina. Der Bochumer ist genau 1 Jahr und 1 Tag älter als Lensing, stieß nach dem Wulfener Pokalsieg 2004 von der BG Südpark Bochum zum BSV. Mit 12,6 Punkten im Schnitt war der 2,01 m große Kleina in der vergangenen Saison der zuverlässigste deutsche Akteur. Nicht nur deshalb wählten ihn die BSV-Fans zum „Spieler des Jahres“ in Wulfen. „Sese“ Kleina ist Vater eines kleinen Sohnes, hatte lukrative Angebote anderer Vereine, machte aus seiner Entscheidung für den BSV aber eine Herzensangelegenheit.   

2Das ist bei Daniel Stagneth nicht anders. Der Ende März 29 Jahre alt gewordene Marler sorgte 2005 für Aufsehen, als er vom Lokalrivalen BG Dorsten zum BSV wechselte. Inzwischen ist „Staggy“ nicht nur Publikumsliebling in Wulfen, sondern fest mit dem Club verwurzelt. Den Punkteschnitt von 15,2 aus seiner ersten BSV-Saison konnte der 2,03 m große Stagneth in der vergangenen Saison zwar nicht erreichen (9,4), aber seine körperliche Präsenz unter den Körben ist ein Pluspunkt für den BSV.  

heidermannDer 18-jährige Karsten Heidermann steht vor seinem zweiten Jahr im Wulfener Regionalliga-Kader. In der Vorsaison sammelte Heidermann vor allem im Landesliga-Team des BSV Spielpraxis, konnte mit seinem Kämpferherz aber auch in der 3. Liga schon überzeugen. Der (noch) 1,99 m große angehende Abiturient steht für die vielen Basketball-Talente des Dorfes Wulfen, die den Weg in die Regionalliga schaffen können. Trainer Dirk Altenbeck hält große Stücke auf den jungen Mann vom Wittenbrink.  

Im Vorjahr zeichnete das Center-Quartett im Schnitt für 28,3 der Wulfener Punkte verantwortlich. In der Saison 05/06 waren es für Lensing/Stagneth/Kleina sogar 32,7 Punkte.

Mit den vier Centern hat der BSV acht von zwölf Plätzen im Regionalliga-Kader vergeben: Tim Thompson, Robert Franklin, René Penders, Jan Letailleur, Philipp Lensing, Daniel Stagneth, Sebastian Kleina und Karsten Heidermann.

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