Mit einem 95:85 (46:37)-Auswärtssieg bei der ProA-Reserve der Paderborn Baskets sicherte sich der BSV Wulfen zwei Spieltage vor Ende der Saison Platz sechs in der 2. Regionalliga Westfalen. Möglich wäre noch Platz vier, wenn das Team von Marsha Owusu Gyamfi auch die letzten beiden Spiele gegen Aufsteiger Barop und bei der BG Hagen 2 gewinnt. Der TVE Barop entthronte am Samstag den bisherigen Spitzenreiter TSV Hagen 1860 und sorgte dafür, dass nun Lokalrivale SVD Dortmund - punktgleich mit Hagen 1860 - die Tabelle der 2. Regionalliga anführt. Am kommenden Samstag (17.3., 20 Uhr) ist der Tabellendritte TVE Barop in der Wulfener Gesamtschulhalle zu Gast.

Gerade noch acht gesunde Spieler hatte der BSV am Samstag in Paderborn. Erstmals rückte der 17-jährige Lakki Sinnathamby in die starting five, da die etatmäßigen Spielmacher Felix Riedel und Alexander Winck krank zu Hause bleiben mussten. Sinnathamby lieferte ein starkes Spiel, scorte gleich zweistellig. Unterstützt wurde der Youngster beim Spielaufbau von Routinier Kreshnik Gashi - doppelt so alt wir Sinnathamby. Auf der Flügelposition mussten sich Patrik Paschke, Jonas Kleinert und Felix Brinkschulte abwechseln, die beiden großen Positionen wurden in Paderborn von Thorben Vadder, Lukas van Buer und Jannik Korte ausgefüllt. Eine Mischung, die den 11. Saisonsieg des BSV sicherstellte.

Eine Wulfener 15:5-Führung im ersten Viertel konterte Gastgeber Paderborn mit einem 11:0-Lauf und lag 16:15 vorne. Insbesondere Spielertrainer Ole Wendt mit 11 Punkten im ersten Viertel hielt Paderborn im Spiel. In den letzten Sequenzen des ersten Spielabschnitts war es dann aber Patrik Paschke, der den BSV Wulfen mit 10 Punkten in 100 Sekunden mit 25:20 in Führung schoss. Paschke war am Ende des Abends wieder Topscorer des BSV - 27 Punkte standen auf seinem Konto. Nur wenig nach standen ihm Kreshnik Gashi (21) und Jonas Kleinert (20).

Diese Führung verteidigte Wulfen im zweiten Viertel mit Bravour. Dass Center Thorben Vadder mit der Halbzeitsirene per Dreier das 46:37 herstellte, war ganz nach dem Geschmack der zahlreichen Wulfener Schlachtenbummler, die das Team bei der weitesten Auswärtstour der Saison begleiteten. Zum Start der zweiten Hälfte drehten dann Sinnathamby und Gashi auf. Die Pointguards schraubten mit ihren Distanztreffern das Resultat bis zur 26. Minute auf einen komfortablen 65:46-Vorsprung. Sinnathamby mit acht Punkten, nur unterbrochen von einem Paschke-Treffer, und dann Gashi mit drei Dreiern in Folge zum 59:46, 62:46 und 65:46 waren der Knockout für Paderborn. Der BSV konnte den Vorsprung verwalten. Als die Gastgeber vier Minuten vor Ende auf 72:82 verkürzten, antworteten Gashi und Paschke mit drei weiteren Dreiern zum 91:74. Spielertrainer Wendt wehrte sich danach noch mit 11 Punkten innerhalb von zwei Minuten. Aber der BSV brachte den Sieg unter dem Jubel seiner Fans ins Ziel. Ole Wendt mit 42 Punkten konnte zwar beeindrucken - aber es reichte am Samstagabend nicht, um den BSV zu bezwingen.

BSV: Paschke (27/3), Brinkschulte (2), Sinnathamby (10/2), Gashi (21/6), Korte, Vadder (9/1), van Buer (6) und Kleinert (20/3).

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