Münsterland Baskets Wulfen - UBC Münster II 73:63 (32:34)

[18:18; 14:16; 17:15; 24:14]

Der gestrige Samstagabend versprach Spannung in der Gesamtschulhalle Wulfen: die Münsterland Baskets empfingen die punktgleiche Reserve des UBC Münster, um den Kampf um den sechsten Tabellenplatz auszutragen. 

Doch dass Wulfen diesen Kampf gewinnen würde, sollte lange ungewiss bleiben. Das Team von Marsha Owusu Gyamfi startete ohne Marcel Gorontzi und Thorben Vadder ins Münsterland-Derby. Nun standen sich zwei junge Teams gegenüber, deren beider Ziel es ist, sich nach dem ein oder anderen Misserfolg in der oberen Tabellenhälfte der 2. Regionalliga zu festigen. 

Das Wolfsrudel legte zu Spielbeginn gut vor. Paschke, Brinkschulte, Riedel, van Buer und Kleinert starteten dynamisch und trafen gleich vier mal von jenseits der Dreierlinie. Münster konterte und so ging es mit 18:18 in die erste Viertelpause. 

Doch dann ließ der BSV nach, kassierte 16 Punkte bei 4 selbst erzielten. Eine Auszeit in der 17. Minute brachte die Wende: mit einem 10:0-Run konnten die Gastgeber zur Halbzeitpause bis auf zwei Punkte aufschließen, doch Früchte trug dies in Viertel Nummer drei noch nicht. Nicht ein einziges Mal führten die Wölfe, liefen den Münsteranern immer einen Zähler hinterher. 

Erst im letzten Abschnitt stellten Gashi und co. Wulfener Kampfgeist unter Beweis: in der 36. Minute noch mit 61:63 im Hintertreffen, legte das Team einen 12:0-Lauf hin. 5 Mal ging der BSV in den letzten drei Minuten an die Linie, 7/10 Freiwürfe landeten in der Reuse. Am Ende siegt der BSV mit 73:63 - verdient! 

Die Bilanz des Münsterland-Derbys ist durchaus zufriedenstellend: 17 Drei-Punkte-Würfe wurden versenkt, in zwei Phasen lief man den Münsteranern mit mindestens 10 Punkten in Folge davon. Alexander Winck überzeugte mit konstant gutem Rebounding, Gashi war für UBC-Coach Christoph Schneider ganz klar der „Man of the Match“. 

Marsha Owusu Gyamfi fasst zusammen: „Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel und einer mittelmäßigen Trefferquote im zweiten Viertel hat die Mannschaft sich in der zweiten Hälfte gesteigert. Mit insgesamt 23 Assists und nur 5 Turnovers nach der Pause kann man durchaus zufrieden sein. Nach einer schlechten ersten Halbzeit hat das Team gut reagiert und ist diszipliniert geblieben. Die Jungs haben sich im letzten Viertel nochmals in der Defense gesteigert und sich somit verdient den Sieg erkämpft.“

Am kommenden Wochenende (10.03. 20 Uhr) trifft der BSV im vorletzten Auswärtsspiel auf die Reserve der Paderborn Baskets. Die Ostwestfalen stehen nach dem letzten Spieltag punktgleich mit Münster auf dem achten Tabellenplatz. Das Hinspiel ging mit 100:61 deutlich an den BSV. 

BSV: Paschke (19/4), Winck (3), Brinkschulte (4), Sinnathamby, Gashi (14/4), Brozio, Korte (3), Riedel (8/1), van Buer (11) und Kleinert (11/2)

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