Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen haben auch das zweite Spiel nach der Trennung von Ex-Trainer Dirk Altenbeck verloren. Nach dem 74:85 (32:41) bei Zweitliga-Absteiger Grevenbroich Elephants sind die Wulfener auf den 9. Tabellenplatz abgerutscht. Am kommenden Samstag im Heimspiel gegen die abstiegsgefährdete Mannschaft von Capone Düsseldorf (20.10., 20 Uhr, Gesamtschulhalle Wulfen) muss das Team von Trainer Rob Stearns unbedingt punkten. Ziel des BSV bleibt die obere Tabellenhälfte der Regionalliga West.

 

Zwar startete der BSV vor 400 Zuschauern in der Sporthalle Gustorf gut, führte 8:6. Doch ganz früh stellten sich die alten BSV-Probleme wieder ein: schlechte Freiwürfe und zu viele Ballverluste. Der Zweitliga-Absteiger drehte das Resultat durch eine 11:0-Serie und führte zur Viertelpause 22:14, zur Pause 41:32.

 

„Nach der Pause haben wir gespielt wie Schulmädchen“, haderte BSV-Coach Rob Stearns mit der Leistung seines Teams nach dem Seitenwechsel. Ganz schnell waren die „Elephants“ auf 51:34 davongezogen. Zu ängstlich agierten die Wulfener. Ein „Dreier“ von Center Daniel Stagneth zum 51:61 rüttelte den BSV wach. Der Rückstand konnte sogar auf 53:60 verkürzt werden, 25 mitgereiste BSV-Schlachtenbummler schöpften wieder Mut. Doch in echte Schlagnähe kamen die Wulfener nicht mehr. Als die Gastgeber wieder deutlicher führten, schaffte Wulfen am Ende nur noch Ergebniskosmetik.

 

„Wir haben die Bretter dominiert, 12 Rebounds mehr geholt als Grevenbroich. Aber wir haben einfach zu viele Ballverluste“, analysierte Stearns nach Spielschluss. Daran könnte sich schon bis zum nächsten Spiel etwas ändern, denn der BSV-Vorstand ist intensiv darum bemüht, auf der Spielmacherposition nachzubessern. Dadurch dass Rob Stearns auf die Trainerbank gewechselt ist, hat der BSV wieder einen Ausländerplatz im Kader frei.

 

BSV: Thompson (22/2), Penders, Bakoa (3/1), Letailleur (8/2), Scherkamp, Kleina (15/1), Franklin (16), Lensing und Stagneth (10/1).

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