BSV Wulfen - ETB Essen: 80:66

coleDer BSV Wulfen sendet mehr, als nur ein Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt und kommt zu einem in der 2. Halbzeit ungefährdeten Sieg über den klaren Favoriten aus Essen. Doch zunächst sah es danach aus, als könnte es wieder eines der Spiele werden, in dem der BSV zwar gut dagegen halten würde, letztlich aber vielleicht doch erfolglos bliebe.

Nach Essener Führung zu Beginn des Spiels, war es Luke Condill, der den BSV erstmalig in Front brachte zum 9:7 in der 6. Minute. Essen glich aus und ging seinerseits in Führung, ließ jedoch dann dem heute überragenden Brandon Cole wieder zuviel Raum - Cole brachte den BSV mit zwei 3-Punkte-Würfen in Serie in der 13. Minute zum 23:25 wieder ran.

Doch wieder schien sich das Blatt zu Gunsten der Gäste aus dem Ruhrgebiet zu wenden, so dass Wulfens Trainer Markusblock Zöllner in der 15. Spielminute die 1. Auszeit seines Teams nahm, beim Stand von 23:31 aus Wulfener Sicht. Nach starker Defense, unter anderem von Philipp Kappenstein, war es in der Offense erneut Brandon Cole aus der Distanz, der mit seinem 5. Dreier in der 17. Spielminute ausglich. Routinnier Rob Stearns hatte dagegen in der 1. Halbzeit noch nicht so recht ins Spiel gefunden, sorgte aber für die 43:38 Führung zur Halbzeit.

So nervös, wie die Gäste zum Ende der 1. Halbzeit agierten, so starteten sie auch in die 2. Halbzeit, leisteten sich direkt 3 Fehlwürfe in Serie, aber auch die Hausherren konnten ihre Gelegenheiten die Führung auszubauen nicht nutzen. Angepeitscht von 623 Fans drehte Wulfen nun immer mehr auf, Sebastian Kleina war es, der den BSV in der 25. Spielminute schon mit 52:44 in Front brachte - eine Vorentscheidung. Nun fand auch Daniel Stagneth immer besser in die Partie. Stagneth litt noch unter den Folgen einer Schulterverletzung, die er sich beim letzten Auswärtsspiel in Bergheim zugezogen hatte, musste unter der Woche beim Training noch passen.

robDoch würde der BSV den Sieg diesmal auch über die Zeit bringen? Inzwischen hatte Rob Stearns offensichtlich Gefallen an dem Spiel gefunden und riss seine Nebenleute förmlich mit. Die Fans skandierten "Der BSV ist wieder da" - und drückten damit aus, dass sie an den Überraschungserfolg glaubten. Und sie wurden in ihrem Glauben bestätigt. Die Zöllner-Truppe gab ihren komfortablen Vorsprung nicht mehr ab und spielte im letzten Viertel regelrecht souverän, so dass letztlich ein Endergebnis von 80:66 auf der Anzeige blinkte.

Kappenstein (17); Lensing (4); Condill (9/2); Cole (30/8); Kleina (6/1); Stearns (6/1); Stagneth (8); Bentzin, Gashi, Heidermann, Looks

1. Viertel: 18:23; HZ 43:38; 3. 61:52; Ende: 80:66

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