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"Die BSV-Ferienfreizeiten sind spitze organisiert. Danke im Namen aller Eltern an das Betreuerteam und den Verein." (Sabine Nie-Müller, Mutter von zwei BSV-Ferienkindern)
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H1: Der Kapitän ist optimistisch |
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Geschrieben von Markus Holtrichter
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Donnerstag, 29. Juli 2010 |
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Er ist nicht nur der mit 2,08m größte und auch dienstälteste Spieler im BSV-Team, der Kapitän der Wulfener Mannschaft war von Beginn an eine tragende Säule im Konzept seines Coaches Philipp Kappenstein. Der Wandel im Wulfener Herren-Basketball ist an Philipp Lensing direkt abzulesen. Eigentlich wollte er längst kürzer treten, doch jetzt startet der 30-jährige nicht nur weiter durch, sondern auch noch in der 2. Bundesliga, ProB-Nord.
Philipp, immer mal wieder hast Du mit dem Gedanken gespielt, die Weichen von Amateur-Basketball auf Hobby-Basketball zu stellen. Nun findest Du Dich als Kapitän des ProB-Teams wieder. Hättest Du Dir das vor 2 - 3 Jahren träumen lassen?
Philipp: "Stimmt, nach der durchwachsenen Saison 2007/ 2008 hatte ich mich entschieden, dass ich kürzer treten möchte. Ich hatte bereits mit einem Wechsel zum RC Borken geliebäugelt, auch weil ich dann wieder mit Robert Stearns hätte zusammen spielen können. Doch dann wurde Kappes Trainer. Er hat meine Entscheidung in langen Telefonaten mit seinem Konzept gedreht und meinen Ehrgeiz wieder angefacht. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mir aber den Aufstieg in die 2. BBL nicht erträumen lassen. Es ist schon erstaunlich, was sich in den letzten 2 – 3 Jahren beim BSV entwickelt hat und damit meine ich nicht nur die 1. Herrenmannschaft. Die Entscheidung für den BSV Wulfen, habe ich den letzten 2 Jahren nicht einmal bereut."
Die Pro B ist ungewohntes Parkett für Euch. Was glaubst Du, welche Rolle Ihr dort spielen könnt?
Philipp: "Ich muss gestehen, dass ich das Niveau in der neuen 2. BBL ProB Nord bisher kaum einschätzen kann. In der 1. Regionalliga kannte ich nach nun ca. 9 – 10 Jahren fast jedes Gesicht, die 2. BBL ist jedoch völliges Neuland. Ich verfolge über das Internet die Spielerverpflichtungen. Die mir bekannten Vereine Herten und Schwelm haben sich schon gut verstärkt. Doch die Namen der Verpflichtungen in den Nicht-NRW-Teams sagen mir kaum etwas. Das Spiel wird sicherlich wesentlich schneller und körperlicher werden. Außerdem werden die Teams eine tiefere Bank, als in der 1. Regionalliga haben. Welche Rolle wir spielen werden, wird sich in den ersten 6 – 7 Spieltagen zeigen, doch ich glaube fest daran, dass wir die Play-Offs erreichen werden."
Der BSV ist als Regionalliga-Dino und nach nun 22 Jahren fast durchgänger Erst-Regionalliga-Zugehörigkeit aufgestiegen, sicherlich verfolgt Ihr aber weiterhin die Entwicklung in der 1. Regio West. Dort wurde ja nun die Ausländer-Begrenzung gekippt. Ist das ein Vorgang, der dieser Liga eher gut tut, oder doch eher schadet?
Philipp: "Ob die wegfallende Ausländer-Begrenzung der Liga nun gut tut, kann man nur sehr schwer beurteilen und bewerten, doch für die deutsche Jugendarbeit ist es ein herber Rückschlag. Durch die immer noch sehr weichen Ausländer-Begrenzungen in der 1. BBL und 2. BBL Pro A, ist dort kaum Platz für junge deutsche Spieler. Für talentierte Nachwuchsspieler, die zwangsläufig regelmäßige Einsätze auf hohem Niveau brauchen und Ihre Erfahrungen bisher in der 1. Regionalliga sammeln konnten, um zu gestandenen Spielern zu reifen, ist der Platz somit noch begrenzter. Ich finde es schade, dass juristische Schlupflöcher genutzt werden, damit sich einige Vereine mit ausländischen Spielern eindecken können, um kurzzeitig Erfolg zu haben. Wozu das führen kann, hat man vor einigen Jahren in Krefeld gesehen. Und das hat sicherlich keiner der betroffenen Ligen gut getan."
Ihr werdet Mitte August die Vorbereitung auf die neue Saison aufnehmen. Wie verbringst Du die Sommerpause und spielt dabei auch Basketball eine Rolle?
Philipp: "In der Sommerpause verbringe ich die Basketball-freie Zeit mit meiner Freundin, Freunden und Hobbies, die während der Saison zu kurz kommen. Bis zum 16. August haben wir kein Training. Kappes hat uns jedoch einen Fitness-Plan aufgestellt. Nach diesem arbeite ich an meiner Ausdauer und Athletik, damit ich für die Vorbereitung fit bin. Einen Basketball nehme ich in dieser Zeit für gewöhnlich nicht in die Hand."
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 29. Juli 2010 )
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U18-Nationalspieler Reuter beim BSV |
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Geschrieben von Christoph Winck
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Donnerstag, 22. Juli 2010 |
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Thomas Reuter startet mit dem
BSV in der ProB
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Basketball-Zweitligist BSV Wulfen ist ein absoluter Transfer-Coup geglückt. Aus Hagen wechselt der aktuelle U18-Nationalspieler Thomas Reuter zum frisch gebackenen ProB-Ligisten. Damit ist der Kader der Kappenstein-Combo für die erste Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte komplett.
Möglich gemacht hat diese Verpflichtung auch das finanzielle Engagement der Vermögensberater Sophia Junge, Ragnar Bülbring und Christian Daus. In der kommenden Saison steht das Logo der Deutschen Vermögensberatung auf den Auswärtstrikots des BSV Wulfen. Die Brust der Heimtrikots ziert weiterhin der Schriftzug des Hauptsponsors Humbert.
Bereits am Sonntag hatte der erst 18-jährige Flügelspieler in einem Telefonat mit BSV-Trainer Philipp Kappenstein seine sportliche Entscheidung für den BSV Wulfen bekannt gegeben. In den Folgetagen verhandelte dann Volker Cornelisen mit dem 1,98 m großen Mann aus Breckerfeld die finanziellen Modalitäten des Wechsels. Endgültig grünes Licht für den Transfer gab es dann nach einem Meeting von Cornelisen, dem BSV-Marketing-Experten Andreas Funke und BSV-Vorsitzenden Christoph Winck mit Bülbring und Daus am späten Donnerstagabend in Haltern. "Wir freuen uns, dass wir dem BSV Wulfen helfen können, eine solche Verpflichtung möglich zu machen", sagte Vermögensberater Ragnar Bülbring, übrigens ein guter Freund von BSV-Trainer Phillipp Kappenstein.
"Wir haben mit Stefan Arndt und Thomas Reuter nun zwei aktuelle NBBL-Allstars vom letzten Januar in unserem Kader", ist Volker Cornelisen hoch erfreut, dass die Verpflichtung von Reuter in trockenen Tüchern ist. Bereits am 1. Juli im Testspiel gegen den RC Borken-Hoxfeld hatte der angehende Abiturient das Trikot des BSV Wulfen getragen und mit 16 Punkten überzeugt. Später dann drohte der Wechsel nach Wulfen zu platzen. Als aber feststand, dass der BBV Hagen, der Stammverein von Reuter, aus finanziellen und personellen Gründen sein Team aus der 1. Regionalliga zurückzieht, war der Weg frei für den BSV.
Thomas Reuter spielte schon mit 16 Jahren für den BBV Hagen in der 1. Regionalliga. In der vergangenen Saison erzielte Reuter im Schnitt 7,1 Punkte für den BBV, sammelte 167 Punkte / 14 Dreier. Ebenfalls seit zwei Jahren spielt Reuter in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga bei den Phönix Hagen Juniors. In der letzten Saison kam er auf 17,0 Punkte, 6,7 Rebounds und 2,8 Assists, eine Effektivität von 15,0. Seine Saisonbestleistung von 28 Punkten, darunter 6 Dreier bei 8 Versuchen, gelang ihm ausgerechnet gegen die Metropol Baskets Ruhr, dem Team seiner neuen Mannschaftskameraden Stefan Arndt und Thorben Vadder. Auch in seiner ersten NBBL-Saison ließ Reuter mit 13,0 Punkten, 4,0 Rebounds und 2,1 Assists aufhorchen. Als er gegen die Artland Young-Dragons 29 Punkte erzielte, war er gerade 16 Jahre alt.
Auch in der kommenden Saison wird der im Januar 1992 geborene Reuter noch das NBBL-Trikot von Phönix Hagen tragen und sicher einer der überragenden Akteure der Liga sein. Aus diesem Grund wird der junge Mann nur zweimal pro Woche am BSV-Training teilnehmen, die übrigen Trainingseinheiten absolviert er beim NBBL-Team in Hagen. "Diese Aufteilung des Trainings ist Teil unsererer Vereinbarung und absolut in Ordnung", erklärt Volker Cornelisen in Vertretung von BSV-Coach Philipp Kappenstein, der zurzeit in den USA Urlaub macht. "Dass sich ein aktueller U18-Nationalspieler für den BSV Wulfen entscheidet, ist eine riesige Anerkennung für die Arbeit von Philipp Kappenstein, Co-Trainer Joachim Hüffmeier und aller Helfer im Verein. Wir sind sehr stolz darauf", erklärt BSV-Chef Christoph Winck.
Der Zweitliga-Kader des BSV Wulfen hat damit das folgende Aussehen: Aufbau: Steve Briggs (USA), Stefan Arndt, Tim Gorontzi; Flügel: Jan Sprünken, Steffen Hummelt, Romeo Bakoa, Thomas Reuter, Marcel Gorontzi, René Penders; Center: Joey Henley (USA), Philipp Lensing, Nino Janoschek, Philipp Mazur, Steffen Vadder.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. Juli 2010 )
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