Der BSV Wulfen steht im Viertelfinale des WBV-Pokals (zwischen dem 04. und 10. Februar 2019)! Am frühen Sonntagabend setzte sich der BSV Wulfen beim Oberligisten TuS Blau-Weiß Königsdorf in Frechen bei Köln mit 96:78 (52:53) durch. Damit hat der WBV-Pokalsieger von 1991 (Topscorer: Toni Bevanda, Kapitän: Andreas Leistner, Trainer: Bevanda), 2004 (Topscorer: Rob Stearns, Kapitän: Thomas Wietholt, Trainer: Markus Zöllner) und 2010 (Topscorer: Mike Gordon, Kapitän: Philipp Lensing, Trainer: Philipp Kappenstein) die Runde der letzten acht Mannschaften erreicht. Das Jahr 2018 geht für den BSV damit perfekt zu Ende: Neun Siege in der Meisterschaft und vier Siege im Pokal - die Mannschaft von Predrag Radanovic geht ungeschlagen in die Weihnachtspause. 2019 soll dann ihr Jahr werden!

In Frechen traf Wulfen allerdings auf einen ambitionierten Gegner, körperlich robust und routiniert. Das traf den klassenhöheren Gast aus dem Münsterland an seiner empfindlichsten Stelle, denn die Center-Garde Lukas van Buer (Studium), Philipp Lensing (privat) und Tim Terboven (verletzt) war nicht mit ins Rheinland gefahren. Auch Steffen Piechotta und Christian Dreißig mussten beim Pokalspiel aus beruflichen Gründen passen. Königsdorf startete besser, führte die gesamte erste Halbzeit und der BSV hatte mit Thorben Vadder und Marcel Gorontzi zwei Spieler schon zur Pause mit drei Fouls belastet, die auf den Positionen vier und fünf agieren. Ein Buzzerbeater brachte den Blau-Weißen die 32:24-Führung zur ersten Viertelpause. Am Brett gab es für den BSV gar nichts zu bestellen, für die Punkte sorgten allein Patrik Paschke, Marcel Gorontzi und Kreshnik Gashi - gemeinsam erzielte das Trio sechs Dreier.

Schwerstarbeit für das ganze Team: Pokalfight in Frechen beim TuS BW Königsdorf.

Im zweiten Viertel nahmen dann die Aufbauspieler Bryant Allen (9 Punkte in Viertel 2) und Alexander Winck (12 Punkte in Viertel 2) das BSV-Spiel in die Hand und führten zusammen mit Milan Juskovic und Marcel Gorontzi die Wölfe Punkt für Punkt heran. Zur Halbzeit war der Wulfener Rückstand auf einen Punkt geschmolzen (52:53). Eine Handvoll mitgereister BSV-Fans witterte wieder Morgenluft.

In der eisigen Frechener Sporthalle - BSV-Trainer Predrag Radanovic coachte in Mantel und Schal - sollte dann im dritten Viertel die Vorentscheidung zugunsten des dreifachen WBV-Pokalsiegers kommen. Jannik Korte, der erneut aus der zweiten Mannschaft aufgerückt war, erzielte in der 23. Minute an der Freiwurflinie den ersten Ausgleich (56:56) seit Spielbeginn. Milan Juskovic markierte ebenfalls von der Linie zum 67:65 (28.) die erste BSV-Führung. Der nicht nur in dieser Phase bärenstarke Alexander Winck erhöhte mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 70:65. Mit einer 72:68-Führung ging der Favorit in den letzten Spielabschnitt.

Und da gab es dann kein Halten mehr. Königsdorf hatte sein Pulver verschossen, erzielte nur noch vier Körbe im letzten Viertel (24:10 für Wulfen). Dreier von Gashi, Paschke, Vadder (!) und Gorontzi schraubten das Resultat in die Höhe. Dass Thorben Vadder seine einzigen Punkte des Tages aus der Distanz erzielt hatte, war symptomatisch für das Match vor den Toren Kölns. Das dezimierte BSV-Team entschied am Sonntag das Spiel vom Flügel. Die Weihnachtspause hat sich das BSV-Team damit redlich verdient - bislang spielen die Wölfe eine perfekte Saison!

BSV: Paschke (16/2), Winck (22/1), Brinkschulte, Gorontzi (20/4), Allen (15/1), Gashi (12/4), Korte (4), Juskovic (4), Sehovic, Vadder (3/1).

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