Das Schicksal der Münsterland Baskets Wulfen, Abstieg oder Klassenerhalt, ist trotz der Niederlage (85:63; 31:43) beim Regionalligameister Schalke noch nicht besiegelt. Auch wenn der BSV weiter den letzten Tabellenplatz belegt, wäre bei einem Wulfener Sieg gegen die BG Hagen und gleichzeitigen Niederlagen der Giants Düsseldorf und der SG Sechtem noch Platz 12 erreicht, der den Klassenverbleib ermöglichen würde. Sechtem spielt bei ART Düsseldorf, die Giants Düsseldorf beim UBC Münster. Für die Last-Minute-Rettung bedürfte es jedoch einer wesentlich stärkeren Leistung der Wölfe, als am Samstag in Gelsenkirchen, wo der BSV die Startphase komplett verschlief und fortan stets einem klaren Rückstand hinterherlief.

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Das Team von Maik Berger war in der Sporthalle der Gerhart-Hauptmann-Realschule in Erle schnell klar in Rückstand geraten. Nach einem 3-Punkte-Spiel von Patrick Carney hieß es in der 4. Minute bereits 2:17 aus Sicht der Wölfe. Eine Auszeit Bergers zuvor war offensichtlich wirkungslos verpufft. Nach einem Korbleger des Ex-Wulfeners Nino Janoschek leuchtete vier Minuten später gar ein 7:26 auf der Anzeigetafel. Bis zur ersten Viertelpause konnte der BSV unter anderem über Thorben Vadder ein wenig verkürzen. 15:30 hieß es nach 10 Minuten.
 
Im zweiten Viertel dann lahmte die Schalker Offensive einwenig. Viele Distanzwürfe fanden nicht ins Ziel, dazu verlegte Daniel Boahene einen Dunk. Der BSV schaffte dennoch keine nachhaltige Aufholjagd, konnte zwischenzeitlich aber auf 9 Punkte verkürzen und diesen Durchgang immerhin noch mit 16:13 für sich entscheiden. Die zweite Halbzeit gehörte wieder den Hausherren, die sich konstant ein sicheres Polster aufbauten, während die Wölfe, die ohne den verletzten Starter Jan Letailleur auskommen mussten, offensiv wenig zustande brachten, nur schwache Wurfquoten erreichten und sich im Rebound-Duell abermals klar unterlegen präsentierten. Der BSV bedankt sich ausdrücklich bei seinen Fans, die die rot-weißen Farben zahlreich in der Erler Sporthalle vertreten haben.
 
Fazit von Headcoach Maik Berger: "Das Team hat erneut eine kämpferische Leistung gezeigt. Leider haben wir in den ersten drei Minuten bereits die Offensiv-Power der Schalker zu spüren bekommen. Durch unsere Zonenverteidigung konnten wir den Meister zwar ab und an aus dem Rhythmus bringen, haben aber dann im Angriff zu schwach agiert, um davon zu profitieren. Schalke steht zurecht ganz oben und hat sich den Sieg durch ihre Qualität in der Verteidigung und noch mehr Qualität im Angriff uneingeschränkt verdient. Für uns ist es nun wichtig, zu Hause noch einmal mutig aufzutreten - sich alles abzuverlangen. Wir werden uns intensiv auf Hagen vorbereiten, um unseren Fans einen Heimsieg zu schenken."
 
BSV: Günther (8/2), Raupys (6), Marquardt (5/1), Nasarre (13), Gashi (14/4), Gorontzi, Brown (11), Nieswand, Vadder (6), David. S04: Peters, Kakad (12/4), Szewczyk, Weichsel (7), Boahene (9/13Reb.), Carney (19/3), Mikutis (8/1), Janoschek (8), Penev, Alexander (14/2), Agyapong, Khartchenkov (8/1).
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