Mit einem zu keiner Zeit gefährdeten 82:55 (45:31)-Heimsieg gegen die VfL Astrostars Bochum 2 fanden die Basketballer des BSV Wulfen in der 2. Regionalliga in die Erfolgsspur zurück. Aber trotz des Heimsieges am Samstagabend vor 250 Zuschauern in der Wulfener Gesamtschulhalle bleibt der BSV auf dem 6. Tabellenplatz, da die Topteams der Liga ebenfalls gewannen. Nur die Schwelmer Baskets 2 kamen bei Spitzenreiter TSV Hagen 1860 unter die Räder. Schwelm ist am kommenden Samstag der nächste Wulfener Gegner (20.30 Uhr in Schwelm).

Der Tabellenvorletzte aus Bochum, der ohne die Altstars Gary Johnson und Cham Korbi nach Wulfen gekommen war, hatte nur eine gute Phase im Spiel: Mit einem 9:0-Lauf drehte das Team um den Ex-Wulfener Romeo Bakoa die Wulfener 4:0-Startführung in ein 4:9. Dadurch waren die Blau-Weißen 3:33 Minuten lang in Führung - hatten den Gastgeber aber auch gereizt. Der zog in der Verteidigung deutlich an, vorne kamen vor allem Center Lukas van Buer am Brett und Kapitän Kreshnik Gashi von der Außenposition zu Treffern. Ein Wulfener 15:0-Run drehte das Resultat wieder auf 19:9, fortan führte nur noch eine Mannschaft - der BSV Wulfen. Alle vier Viertel gingen mit 19:11, 26:20, 15:11 und 22:13 an die Gastgeber.

BSV-Trainerin Marsha Owusu Gyamfi wechselte schon früh viel. So schaffte sie es, dass elf von zwölf Spielern weniger als 20 Minuten auf dem Feld standen. Aufbauspieler Lakki Sinnathamby hatte mit 6:27 min die geringsten Spielanteile, nutze diese aber zu 7 Punkten - Saisonrekord für den 17-jährigen. Auch die beiden anderen Youngster Alexander Winck (bei seinem Saison-Heimdebut) und Felix Brinkschulte wussten zu überzeugen - am Ende standen die drei U18-Spieler gemeinsam auf dem Parkett. Ein Extralob bekamen aber auch die beiden U20-Akteure Lukas van Buer und Jonas Kleinert. Am Ende hatten alle Wulfener gepunktet. Am kommenden Samstag wird in Schwelm aber ein anderes Kaliber auf den BSV warten. Wie gegen Bochum hatte der BSV das Hinspiel gegen Schwelm verloren.

BSV: Patriik Paschke (9), Alexander Winck (4, 7 Rebounds), Felix Brinkschulte (5), Marcel Gorontzi (6), Kreshnik Gashi (14/4), Lakki Sinnathamby (7/1), Jannik Korte (3), Peter Marcic (13/1), Felix Riedel (1), Thorben Vadder (6, 10 Rebounds), Lukas van Buer (11) und Jonas Kleinert (3).

VfL: Jawisch (4), Meesmann, Diene (6), Fateh (2), Bakoa (9/1), Beckmann (2), Schütte (12), Bungart, Willer (10), Brüggendieck (10).

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