Im ersten und einzigen Test, eine Woche vor Saisonbeginn, wollte man gegen Citybasket Gelsenkirchen schauen, inwieweit die, teils neue, Mannschaft von Trainer Martin Gruczyk auf dem Feld harmoniert und an welchen Schrauben in der Woche vor dem Saisonbeginn noch gedreht werden muss. Zudem sollte das Spiel auch nochmal dazu genutzt werden, um mit verschiedenen Formationen auf dem Feld ein paar Dinge auszuprobieren, dabei trotzdem einen recht guten Rhythmus zu finden.

Wie es laufen würde konnte niemand hervorsagen. Im Training hatte man oft genug die Möglichkeit, Automatismen zu entwickeln und zu vertiefen. Doch es stellte sich die Frage, ob sich die Dinge unter Wettkampfbedingungen ebenfalls so umsetzen lassen, wie man es sich im optimalen Fall wünscht. Zudem fehlten am diesem Tage sowohl Malte Klatt als auch Andreas Leistner, Felix Verhülsdonk und Ilja Wiebe. Zu Beginn lief es alles andere als optimal. Drei Turnover in den ersten drei Angriffen ließen nichts Gutes erahnen. Doch man profitierte von den Gästen, die sich in der Anfangsphase zunächst auch nicht als treffsicher entpuppten. So führte man mit 6:2 nach den ersten 6 Minuten. In den restlichen 4 Minuten des ersten Viertels konnte man sich bereits Offensiv wie Defensiv steigern, langsam einen guten Rhythmus aufnehmen und führte zum Ende des Viertels mit 18:7. Die 13. Minute blieb erstaunlicher Weise beiderseits ohne einen einzigen Punkt, ehe die Gäste mit einem kleinen 7:0-Lauf auf 24:14 herankamen und wieder etwas mehr Hoffnung schöpfen konnten. Ende des zweiten Viertels konnte man nochmal etwas an Aggressivität, sowohl vorne als auch hinten zulegen, sodass es mit einer 39:23-Führung für den BSV in die Kabine ging.

Das dritte Viertel begann die Wulfener Truppe sehr stark und konzentriert. Zügig konnte man die Führung auf 53:27 ausbauen und hielt dieses starke Level konsequent. Den Gästen merkte man, dass sie nun sowohl körperlich als auch mental mehr und mehr nachließen. So ging es mit einer 65:36-Führung in die letzten 10 Minuten. Im letzten Viertel versuchte man es defensiv nochmal mit einer Zonenpresse, welche man, ebenso wie die 3/2- Zone, im Training immer wieder durchgelaufen war. Größtenteils war man mit dieser Verteidigungsvariante erfolgreich. Durch ein deutliches 32:18 im Schlussviertel konnte man das Ergebnis nochmal deutlicher aussehen lassen. Am Ende stand ein guter 87:49-Erfolg für den BSV auf der Anzeige. Kommenden Sonntag steht dann beim TuS Hiltrup das erste Spiel an, in dem man richtig gefordert ist.

BSV: Beckmann (11), Galvez, Hillen (4), Kleine-Sender (13), Korte (21), Landwehr (2), Olenik (11), Pawlak (12), Plumpe (9), Schrudde (4).

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