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Basketball-Regionalligist BSV Wulfen hat sich in dieser Woche mit dem 24-jährigen Aufbauspieler Rashad McSwine verstärkt. In der vergangenen Saison spielte der US-Amerikaner in der Rückrunde für den Wulfener Liga-Rivalen Capone Düsseldorf. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein feiert McSwine am Samstag seine Premiere für den BSV Wulfen (20.10., 20 Uhr, Gesamtschulhalle Wulfen). Vorgestellt wurde Rashad McSwine am Donnerstag bei BSV-Sponsor Opel Borgmann in Wulfen. 

Nachdem Rob Stearns, 36-jähriges Basketball-Urgestein beim BSV Wulfen, vor 14 Tagen den freigewordenen Trainerposten beim Drittligisten aus dem Norden Dorstens eingenommen hatte, wurde eine Ausländer-Position im Kader des BSV Wulfen frei. In der aktuellen Regionalliga-Saison dürfen lediglich drei Spieler mit nicht-deutschem Pass im Kader stehen. Da auch Aufbauspieler Mirko Bregulla seit dem Auftaktspiel in Dortmund noch verletzt ist, legten die BSV-Verantwortlichen nun personell nach. Beim Transfer von McSwine wurde der BSV unterstützt von Markus Horn, Manager des ProB-Ligisten ETB SW Essen, und dem Spielervermittler Matthias Haufer, auch Manager beim ProA-Tabellenführer Cuxhaven.

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BSV-Vorsitzender Christoph Winck, Rashad McSwine,
Hans-Peter Mast und Jörg Borgmann vor der Presse-
konferenz bei Opel Borgmann in Wulfen 
(Foto: Janowitz, Dorstener Zeitung)
Rashad McSwine spielte in den USA am St. Joseph´s College in der NCAA Division 2. In der Sauison 2005/2006 brachte er es in durchschnittlich 26,6 Spielminuten auf durchschnittlich 14,3 Punkte. Seine Dreier-Quote konnte sich mit 41 Prozent (57/144) durchaus sehen lassen. 2,4 Rebounds und 4 Assists pro Spiel runden die gute Statistik von McSwine ab. Da der BSV Wulfen insbesondere einen guten Distanzschützen suchte, fiel die Entscheidung der sportlichen Leitung schnell auf McSwine.

In der vergangenen Saison kam McSwine in der Winterpause für den in Düsseldorf ausgemusterten Hellion Knight zu Capone Düsseldorf – pikanterweise unter Trainer Dirk Altenbeck, von dem sich der BSV nach nur sechs Regionalliga-Spieltagen Anfang Oktober getrennt hatte. In 13 Spielen für Düsseldorf kam McSwine auf einen Schnitt von 25 Punkten. Dem BSV schenkte der amerikanische Playmaker am vorletzten Spieltag 21 Punkte ein, dennoch siegte Wulfen und sicherte sich den Klassenerhalt.

An die lautstarken BSV-Fans konnte sich Rashad McSwine noch gut erinnern, als es jetzt zum Kontakt mit dem BSV Wulfen kam. Der 24-Jährige freut sich auf seine Herausforderung in Wulfen. Er soll helfen, den Club wieder in obere Tabellenregionen zu führen. Das muss er aber ohne seine gewohnte Rückennummer 23 tun – denn die ist beim BSV von Robert Franklin belegt. McSwine wird die BSV-Trikotnummer 22 tragen. Zum ersten Mal am Samstag im Spiel gegen Capone Düsseldorf, seinen Ex-Club.

 

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